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Science City Jena trifft auf Alba Berlin oder David gegen Goliath

Seit etlichen Dekaden zählt die Adresse aus der Hauptstadt zu den großen Aushängeschildern der Liga, seit Jahren gehört ALBA Berlin zu den großen Zuschauermagneten – egal ob europaweit oder innerhalb der deutschen Basketball-Elite. Nun ist es endlich auch wieder in Jena soweit. Der achtfache Deutsche Meister und neunmalige Pokalsieger gibt sich am Freitagabend ab 20.30 Uhr in Ostthüringen die Ehre, wird im Rahmen des 2. Spieltages der gerade erst gestarteten easyCredit BBL die Historie der Sparkassen-Arena um ein hoffentlich dramatisches Kapitel bereichern.

Ungeachtet eines aus Jenaer Sicht erhofften – erfolgreichen – Ausgangs sind es natürlich die Berliner, die im bevorstehenden Duell den Malus des haushohen Favoriten mit sich herumtragen dürfen. Ebenso selbstverständlich wird Science City in die Rolle des krassen Underdogs schlüpfen müssen. Trotz dieser prognostiziert klaren Konstellation wäre der kleine Thüringer David gut beraten, seine Zwille für den Kampf gegen den Hauptstadt-Riesen auf jeden Fall bereitzuhalten. Apotheke, Pferde… „you know“, hat ALBAs Ex-Trainer Sascha Obradovic immer gesagt!

Während Jenas Riesen am zurückliegenden Wochenende bei den 46ers in Gießen einen klassischen Kaltstart hinlegten, erst im Verlauf der zweiten Hälfte ihren Rhythmus fanden, blieb am Ende nur die Rolle des zweiten Siegers. Schlussendlich leuchtete ein von Licht und Schatten gekennzeichnetes 79:89 von der Anzeigetafel der Osthalle in Gießen. Trotz dieses nicht sonderlich erfreulichen Ausgangs können die Fans des gepflegten Thüringer Erstliga-Basketballs durchaus genügend Hoffnung schöpfen. Wem es gelingt, sich nach einem Rückstand von 18 Zählern (21.,40:48) bis auf einen Punkt (31., 60:61) zurückzukämpfen, hat genügend Charakter, Qualität und Moral bewiesen, um im weiteren Saisonverlauf die notwendigen 12 Siege zu sammeln. Schließlich war nach der eher suboptimal verlaufenen und von Verletzungen gekennzeichneten Vorbereitung schnell klar, dass unser Team eine gewisse Warmlaufphase benötigen wird, bis das Getriebe und der Motor im Gleichklang laufen.

Erfolgreicher ins Spieljahr starteten unterdessen unsere heutigen Gäste des vom Bosorus (Anadolu Efes Istanbul) an die Spree gewechselten Coaches Ahmet Çakı. So konnten die Albatrosse am letzten Samstag das prestigeträchtige Duell gegen die Telekom Baskets Bonn mit 96:89 gewinnen und einen fast schon erwartungsgemäß erfolgreichen Saisonstart feiern. Der runderneuerte Kader des 41-jährigen Türken wird sich nach dem Auftaktsieg auch am heutigen Freitag beim kleinen „BBL-Nobody“ keine Blöße geben wollen. Doch auch in Jena sind zunächst 40 oder mehr Minuten zu absolvieren, bevor wertvolle Pluspunkte vergeben werden.

Zwar liegen die Meisterschafts-Meriten des Berliner Basketballs nun schon ein paar Jährchen zurück, jedoch stehen die Gäste als 26-jähriger aufeinanderfolgender Stammgast (seit 1990) in allen europäischen Wettbewerben für hohe sportliche Qualität sowie kontinentale Beständigkeit. All das gilt es am heutigen Abend auszublenden, wenn unsere Jungs zusammen mit den beiden ehemaligen Albatrossen Immanuel McElroy und Julius Jenkins ihren Ex-Verein (mindestens) ärgern wollen. Natürlich sind auch alle weiteren Akteure des Harmsen-Teams eingladen, ihre Zwillen durchzuladen und abzufeuern, sofern sich der favorisierte Goliath von der Spree tatsächlich eine Blöße geben sollte.

FF USV Jena: Ohne Punkte zurück aus Duisburg

Die FF-USV-Frauen verlieren am dritten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga-Saison 2016/17 beim MSV Duisburg mit 1:3.

Im Vergleich zur Heimpartie gegen den Meister FC Bayern München schickten – nun nach der dazwischen gelegenen Länderspielunterbrechung – Jenas Cheftrainer Christian FranzPohlmann und sein Co-Trainer Steffen Beck eine gleich auf mehreren Positionen veränderte Startelf auf den Platz. Ins Tor kehrte Kathrin Längert zurück, die beim letzten Ligaspiel noch kurzfristig verletzungsbedingt pausieren musste. Längert spielte einst selbst beim Duisburger Vorgängerverein FCR 2001, gewann mit dem Klub unter anderem 2009 den Europapokal. Entsprechend mit großem Applaus wurde sie von den Fanlagern auf beiden Seiten bei ihrer Rückkehr an der alten Wirkungsstätte, dem PCC-Stadion in Duisburg, begrüßt. Ebenfalls ins Team rückten Lisa Seiler und Annalena Breitenbach; Patricia Hanebeck, eine weitere FFUSV-Aktive mit Duisburger Vergangenheit, musste hingegen aufgrund einer hartnäckigen Viruserkrankung passen. Auf der Seite der Gastgeberinnen gab es ein Jenaer Wiedersehen mit Kathleen Radtke. Die Verteidigerin in Diensten der Zebras kickte von 2009 bis 2013 an der Saale.

Nach Anpfiff gehörte die Anfangsphase klar dem FF USV. Erste wirkliche Torchancen gab es für die Gästeelf gerade mit Standards, zum Beispiel bei direkten Freistößen (16. und 18.).Das erste Tor des Tages fiel dann allerdings für die Heimelf – ebenfalls per direktem Freistoß: Duisburg-Spielführerin Linda Bresonik zirkelte nach vierundzwanzig Minuten unhaltbar ihren 1:0-Führungstreffer ins Jenaer Gehäuse. „Bis zum 0:1 haben wir ordentlich gespielt, es war eine ausgeglichene erste Halbzeit“, befand Franz-Pohlmann nach der Partie. Duisburg hatte dabei den Vorteil, dass sie in dieser allerdings noch einmal jubeln durften. Denn Virginia Kirchberger erhöhte mit einem Distanzschuss aus dem Nichts auf 2:0 (31.). Wie schon beim ersten Gegentreffer gab es auch diesmal für Kathrin Längert keine Chance auf eine Torabwehr.

Auf den 0:2-Rückstand reagierte der Trainerstab in der Halbzeit mit einer Systemumstellung. Dies sorgte auch für mehr Struktur im Jenaer Spiel. Doch wieder trafen die Hausherrinnen: Sofia Nati konnte in der dreiundsechzigsten Spielminute ungehindert den dritten Treffer für den MSV erzielen. Auf Seiten des FF USV wurde in der Folge Laura Luis eingewechselt (67.). Die Portugiesin wechselte vor der Saison vom MSV nach Jena und gab beim alten Verein nun ihr Pflichtspieldebüt für die Paradieself. Luis war es dann auch, die sich bei einem direkt vorgetragenen Angriff durchsetzen konnte, ihr Pass fand im Strafraum Amber Hearn, die zum Anschlusstreffer verwerten konnte (76.). Es war der erste Saisontreffer für Jenas letztjährige Toptorschützin in der Liga. Jena war von da an die klar bestimmende Mannschaft. Weitere Chancen, wie der Kopfball von Lucie Vonkova sechs Minuten vor Schluss, führten aber nicht zu einer weiteren Reduzierung des Torerückstands. Und auch während der drei Minuten Nachschlag, die es als Extrazeit von Schiedsrichterin Susann Kunkel gab, passierte im PCC-Stadion nichts mehr Entscheidendes. Somit führt die Rückreise am dritten Spieltag ohne Punkte nach Jena zurück. FranzPohlmanns Fazit: „Ich glaube nicht, dass wir einen Schwarzen Tag erwischt haben, sondern dass wir uns selbst einen gemacht haben. Erst nach dem Anschlusstreffer haben wir wieder angefangen Fußball zu spielen und Präsenz in des Gegners Hälfte gezeigt. Das war zu spät. Und das müssen wir aufarbeiten.“

Science City Jena: 76:86-Niederlage zum Saisonauftakt in Gießen

Zum Saisonauftakt in der easyCredit Basketball-Bundesliga musste Erstliga-Aufsteiger Science City Jena am Samstagabend bei den Gießen 46ers eine 76:86-Niederlage hinnehmen. Das Harmsen-Team unterlag den Hessen vor 3124 Zuschauern nach einem umkämpften Duell erst in der Schlussphase, benötigte allerdings gut 20 Minuten um in der Beletage des deutschen Basketballs anzukommen. Trotz eines 30:45-Rückstands zur Halbzeitpause gaben sich die Saalestädter im weiteren Spielverlauf nicht geschlagen, kämpften sich in der 31.Minute bis auf 60:61 zurück. Am Ende forderte die Jenaer Aufholjagd jedoch ihren Tribut. Zwei späte Distanzwürfe des Gießener Scharfschützen Cameron Wells zum zwischenzeitlichen 76:70 und 79:71 (38.) entschieden die Begegnung letztendlich zu Gunsten der Hessen.

Während die Thüringer fast die komplette erste Hälfte in der Auftaktpartie benötigte um ihren Rhythmus zu finden, waren es die Hausherren, die bis zur Halbzeitsirene einen komfortablen 45:30-Vorsprung herauswerfen konnten. Zwar konterten Julius Jenkins und Kenny Frease anfänglich noch auf 4:4 (2.), in der Folge waren es jedoch die 46ers, die den Aufsteiger nach einem Dreier von Dwayne Evans (5., 17:6) zur Auszeit zwangen. Abstimmungsprobleme in der Verteidigung sowie offensiv noch ohne Rhythmus, hinkte Science City einem zweistelligen Rückstand hinterher.

Nachdem das Team von Denis Wucherer seinen Vorsprung bis zur Halbzeitpause fast schon spielentscheidend ausbauen konnte, mit der Rückkehr auf das Parkett der Osthalle durch einen Distanzwurf von Thomas Scrubb auf 48:30 nachlegte schien die Begegnung zu Gunsten der Lahnstädter auszupendeln. Doch Science City biss sich mit hohem Kraftaufwand noch einmal zurück in das Spiel, verkürzte im weiteren Verlauf des dritten Viertels, um sich nach einem Mitteldistanzwurf von Marcos Knight mit dem zwischenzeitlichen 61:58 zu belohnen. Angetrieben von Geburtstagskind Knight, Jenas bestem Akteur des Abends, gelang es den Saalestädtern, die Hausherren zunehmend in Bedrängnis zu bringen. So war es erneut Marcos Knight, der zum Start des Schlussabschnitts mit einem Korbleger den 61:60-Anschluss erzielte, die Tür zum nun möglichen Auswärtssieg wieder öffnete. Allerdings ließen sich die Lahnstädter von der Aufholjagd der Saalestädter kaum beeindrucken. Angeführt von Cameron Wells setzten die 46ers im weiteren Verlauf des finalen Viertels zahlreiche Nadelstiche, die Science City Jena schlussendlich die erste Niederlage zufügen konnten.

„Man hat gesehen, dass wir nach der nicht optimalen Saisonvorbereitung noch unseren Rhythmus suchen. Uns hat der Rückstand in der ersten Hälfte sehr wehgetan. Die Mannschaft hat sich jedoch nie aufgegeben und bis zum Schluss um den Sieg gefightet“, bilanzierte Jenas Cheftrainer Björn Harmsen nach dem Spiel.

Science City Jena startet bei den Giessen 46ers in das Abenteuer BBL

Am Samstagabend um 20.30 Uhr ist es endlich soweit. Dann starten die Jenaer Basketball-Riesen in das „Abenteuer easyCredit BBL“, gastieren zum Saisonauftakt beim hessischen Basketball-Traditionsclub der Gießen 46ers – www.telekombasketball.de überträgt live und in HD. Im Duell zwischen dem Altmeister aus Hessen und dem Erstliga-Neuling aus Ostthüringern ist der Ausgang nur schwer zu prognostizieren, wenngleich die Hausherren als Favorit ins Rennen gehen.

Während die Deutschen Meisterschaften (1965, 1967, 1968, 1975, 1978) der Butler-, Geschwindner- oder Röder-Ära längst verblasst sind, auch die Erinnerungen an den letzten großen Wurf der Saison 2004/2005 (Playoff-Halbfinaleinzug) mit Chuck Eidson, Anton Gavel oder Souleyman Wane von dem Schleier des Vergessens bedroht sind, geht es für den Traditionsstandort primär darum, Kontinuität und sportlichen Erfolg wieder in Einklang zu bringen. In der letzten Erstliga-Saison völlig überraschend und nur hauchdünn an den Playoffs vorbeigeschrammt, setzten die Lahnstädter in der Vorsaison hohe Maßstäbe als BBL-Aufsteiger, werden trotz ihres großen personellen Umbruchs auch in der kommenden Spielzeit nahtlos ansetzen wollen.

Das prestigeträchtigste Aufeinandertreffen beider Kontrahenten aus Jena und Gießen liegt unterdessen schon wieder drei Jahre zurück. Im Rahmen einer engen, umkämpften und hitzigen Playoff-Viertelfinalschlacht lieferten sich Science City und die 46ers einen äußerst hitzigen Schlagabtausch mit offenen Visieren, bevor die Hessen nach einem siegreichen Spiel 5 in der Sporthalle Gießen-Ost in das Halbfinale einzogen, um im Halbfinale an der BG Göttingen zu scheitern. Dafür gelang es den Hessen eine Saison später über Heidelberg und Nürnberg bis in die Finale-Duelle einzuziehen, in denen das Wucherer-Team zwei knappe Endspielsiege gegen s.Oliver Würzburg feierte und sich neben dem Erstliga-Aufstieg mit der Meisterschaft der ProA 2015 belohnte.

„Die 46ers sind als Aufsteiger in der letzten Saison auf einem sehr guten 9.Platz gelandet, haben in der Vorbereitung nur eine Begegnung verloren, dabei sehr sehr ordentlichen Basketball gezeigt und sich in guter Form präsentiert. Bei uns ist die Ausgangslage etwas anders. Alte und neue Spieler stießen erst spät in unsere Saisonvorbereitung und auch da lief es verletzungsbedingt nicht optimal. Insofern fehlt uns sicher noch ein wenig der Rhythmus. Wir sind noch nicht an dem Punkt, an dem wir in dieser Phase ursprünglich sein wollten. Um es positiv zu formulieren, wir haben die Qualität und vor allem die Charaktere, um optimistisch auf die Saison zu blicken. Im umgedrehten Fall wäre es schlechter gewesen, wenn alle Spieler rechtzeitig vor Ort gewesen wären und wir spät festgestellt hätten, dass die Qualität fehlt. Ich glaube, dass wir eine gute Trainingswoche hatten, durch die Erfahrung und die Stärken unseren Rückstand ein wenig ausgleichen können und konnten und eine Partie auf Augenhöhe bieten können“, äußerte sich Jenas Headcoach Björn Harmsen vorsichtig optimistisch vor dem Auftritt in Gießen.

Sean Paul präsentiert Video zur neuen Single “Crick Neck”

Es geht wieder heiß her auf dem Dancefloor! Dass Sean Paul der König des Dancehalls ist, ist jedem klar. Mit seiner neuen Single „Crick Neck“ beweist der jamaikanische Superstar erneut, dass ihm die perfekte Mischung aus Reggae, Hiphop und dem karibischen Lebensgefühl einfach im Blut liegt.

Unterstützung hat sich Sean Paul auf „Crick Neck“ vom aufstrebenden Künstler Chi Ching Ching geholt. Das Video zum sommerlichen Song haben sie gemeinsam in Kingston gedreht. „Der Song soll einfach Spaß machen“, betont Sean Paul. „Wir wollen damit unsere Liebe und Bewunderung allen Ladies gegenüber ausdrücken, die sich immer bemühen, möglichst sexy auszusehen.“

Das wird auch im Video deutlich, für das die legendäre Choreographin Tanisha Scott, die unter anderem mit Rihanna, Beyoncé und Alicia Keys zusammenarbeitet, diverse Tanz-Szenen entwickelt hat.

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